Am Wochenende waren wir wandern. Und weil wir mal, so wie die anderen eine Wochenend-Tour machen wollten, hab ich mich hingesetzt und hab mit Hilfe des Internetzes und diversen Wanderführern eine kleine aber feine Tour zusammengestellt.
Und so sind wir um den Gosaukamm gewandert.
Am Samstag um 6:10 Uhr sind wir mit dem Einfach-Raus-Ticket der ÖBB von Wien Westbahnhof mit dem Zug Richtung Steeg-Gosau getukkert. Da aber mit diesem speziellen Ticket nur S-Bahnen und andere Bummelzüge benutzt werden dürfen, mussten wir in St. Valentin und schließlich noch in Linz umsteigen, um dann endlich um 11:37 Uhr am Ziel anzukommen. Dort hat uns dann auch schon eine liebe Freundin - ausgestattet mit zwei Leberkässemmeln- erwartet. Mit der Gosaukammbahn sind wir dann vom Gosausee (933 m) Richtung Gablonzer Hütte (1522 m) gefahren.Und dann (13:00 Uhr) sin ma losmarschiert. Und wie eigentlich immer, haben wir uns natürlich als erstes mal verlaufen (vielleicht sollten wir doch einmal einen Kartenlesekurs besuchen?). Nachdem wir also anfangs einfach falsch gegangen sind, haben wir kurz entschlossen beschlossen den Weg einfach andersherum zu begehen! Also sind wir zunächst Richtung Stuhlalm (1462 m) marschiert!
In der Stuhlalm haben wir dann Milch und Schiwasser sowie einen unglaublich herrlichen Kaiserschmarren mit selbstgemachten Apfelkompott verzehrt. Nach einem wirklich sehr sehr steilen Aufstieg übers Jöchl (1601 m) sind wir dem Austriaweg im wahrsten Sinne "über Berg und Tal" gefolgt. Immer wieder haben sich Kühe einfach mal so in den Weg gestellt, oder aber haben unsere liebe Franzi attackiert.
Zwischendurch sind auch ein paar Murmeltiere, die auf Latein treffend Marmota Marmota heißen, auf Felsen auf und ab gesprungen und haben wie ein Schiedsrichter am Fußballplatz, nervös Alarm gepfiffen!
Gegen 19:30 haben wir dann endlich unser Nachtquartier, die Hofpürgelhütte (1703 m) erreicht!!! Heureka!!!
Am Sonntag sind wir auf den Steiglpass (2015 m) aufgestiegen. Das war richtig steil!!
In dieser Höhe gibt es im Juli noch immer Schneefelder, die wir auch zahlreich queren durften. Eines sind wir sogar "abgefahren"!
Nach etwa 6 Stunden und wehen Knieen haben wir gegen 15:30 Uhr erschöpft den Gosausee erreicht.
Zusammenfassend:
Zusammenfassend:
Eine wirklich schöne Tour! Traumhafte Landschaft, tolles Wetter!
Auf dieser Tour muss jeder Schritt gesetzt, mehrer steile Stücke mit Drahtversicherungen bezwungen und auch ein paar ausgesetzte Stellen bewältigt werden. Die Tour also, wie es manchesmal angegeben wird, als leichte Familienwanderung zu bezeichnen, finde ich fraglich!
Auf dieser Tour muss jeder Schritt gesetzt, mehrer steile Stücke mit Drahtversicherungen bezwungen und auch ein paar ausgesetzte Stellen bewältigt werden. Die Tour also, wie es manchesmal angegeben wird, als leichte Familienwanderung zu bezeichnen, finde ich fraglich!

2 Kommentare:
Tolle Fotos, hört sich nach einer wunderbaren Wanderung an!
Wir sind ja auch ab und zu begeisterte Bergfexe, aber in der "Light-Version", 1. aus Kindgründen, 2. aus Konditionsgründen ;).
LG
Ich bewundere Eure (und natürlich auch Franzis!) Kondition. :)
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