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20. April 2009

Ostern im Krankenhaus

Leider hat unsere kleine Matilda ihr erstes Osterfest im Krankenhaus verbringen müssen. Nachdem wir ein paar wundervolle Tage in Wien verbracht haben, ist unsere Kleine leider schwer erkrankt. Was aber nichts mit Wien zutun hat!

Als wir im Zug nach Mannheim gereist sind, ist Matilda immer schlapper geworden. Immerwieder hat sie ganz spitz geschriehen, sich aber dann wieder beruhigen lassen. Das letzte mal getrunken hatte sie gegen 12:30 Uhr, und als ich sie dann um 17:00 Uhr gewickelt hab, war ihre Windel trocken! Den angebotenen Busen (auch den, den sie eigentlich mag!) hat sie verweigert und weitergeschlafen. Als wir dann um 18:30 in Mannheim angekommen sind, hab ich mir schon richtig Sorgen gemacht. Mein Katerchen hat uns abgeholt und als erstes gleich bemerkt, das Matilda ganz gelb ist. Wir sind dann nach Hause gefahren und haben versucht Matilda zum Trinken zu motivieren, was uns leider nur bedingt gelungen ist. Inzwischen hatte sie verblüffende Ähnlichkeit mit einer Scheibe Gouda und auch in etwa so viel Körperspannung!
Als sie dann gegen 22 Uhr zwar durstig aber zu schwach für den Busen war, habe ich abgepumpt, Matilda hat 120 ml auf ex getrunken und wir sind ins Krankenhaus aufgebrochen. Dort angekommen, sind Matilda samt Mutter sofort stationär aufgenommen worden. Es wurde Blut abgenommen (Verdacht auf Blutvergiftung), der Rücken punktiert und Liquor abgenommen (Verdacht auf Gehirnhautentzündung), Stuhl gesichert und ein Harnbeutel angeklebt. Schließlich war es 5 Uhr morgens, Matilda bekam intra venös Antibiotika sowie Kochsalzlösung und hing am Monitoring zur Herzfrquenzüberwachung, ich lag auf meiner Elternliege und versuchte zu schlafen.


Am nächsten Tag wurde schließlich noch ein Lungenröntgen gemacht (Verdacht auf Lungenentzündung). Das Lungenrötgen war ohne Befund, der Harn ebenso, also blieben noch Blut, Liquor und Stuhl übrig. Und so hieß es warten.... drei lange Tage.... bis alle Kulturen angesetzt worden waren und auch ausreichend Zeit zum Wachsen hatten.
Zum Glück hat Matilda gut auf die Antibiotika angesprochen und so ging es unserer Maus von Tag zu Tag besser. Und als dann die Befunde nach 3 Tagen gekommen sind, gabs Gott dei Dank eine Entwarnung bezüglich Hirnhautentzündung! Aber leider lag eine bakterielle Blutvergiftung vor (B-Streptokokken-Neugeborenen-Sepsis).


Inzwischen sind wir nach 10 Tagen wieder zuhause. Matilda sieht aus wie ein kleines rosa Ferkel. Sie hat sich an ein Leben auf Mamas Arm gewöhnt und fordert das auch daheim lautstark ein.

5 Kommentare:

frauniepi hat gesagt…

na das ist ja mal der horror jeder mutter. ich will mir gar nicht vorstellen mit pe nochmal ins krankenhaus zu müssen. ich hoffe ihr habt das gut überstanden.

Unknown hat gesagt…

Puh gott sei dank! Hoffe sie bleibt gesund!

Magdarine hat gesagt…

Gottseidank geht es deiner Kleinen wieder gut!!! So etwas will keine Mutter miterleben müssen.

lg

Magdalena

Elisabeth hat gesagt…

Gott sei dank ist alles gut gegangen.

Unknown hat gesagt…

Lass doch mal wieder von dir hören...hoffe Euch geht es gut!